Hydraulik
 
Einteilung der Hydraulikpumpen  
Einteilung Pumpen
   
Zahnradpumpe  
Die gebräuchlichste Bauart einer Drehkolbenpumpe ist die nach dem Verdrängerprinzip arbeitende Zahnradpumpe. Aus folgenden Gründen stellt zunächst die Zahnradpumpe die meist verbreitete Pumpe zur Erzeugung hydraulischer Energie dar:
a) einfacher und robuster Aufbau
b) auch bei hoher Präzision preiswert in der Herstellung
c) hohe Betriebssicherheit-Zuverlässig auch bei robustem Betrieb
d) Unabhängigkeit der Einbaulage
e) gutes Ansaugverhalten
f) relativ geringe Schmutzempfindlichkeit
g) großer Viskositätsbereich zulässig
Schema Pumpe
Wirkungsweise:
Die Pumpenwirkung der Zahnradpumpe entsteht dadurch, daß die von der Saugseite in den Zahnlücken auf die Druckseite beförderte Flüssigkeit dort durch das Ineinandergreifen der Zähne wechselseitig aus den Lücken verdrängt wird Die Zahnlücken werden deshalb auch Zahnkammern genannt.
Die Abdichtung von der Druck- und Saugseite (des sog. Pumpenkolbens) erfolgt:
a) durch den möglichst klein zu haltenden Spalt zwischen den Zahnköpfen und dem Gehäuse
b) durch die sich gegeneinander legenden Zahnflanken (Berührung der Zähne im Eingriff)
c) durch den möglichst engen Spalt zwischen den Seitenflächen der Zahnräder und dem Gehäuse
   
Kreisläufe  
Offene Kreisläufe
Die offenen werden oft auch als einfache Kreisläufe bezeichnet. Die Hydropumpe saugt unmittelbar aus dem Ölbehälter und fördert den von ihr erzeugten Druckölstrom zum Hydromotor. Das "verbrauchte" Öl kehrt nach geleisteter Arbeit direkt in den Ölbehälter zurück und wird anschließend durch die Hydropumpe wieder angesaugt. Zwischen Hydropumpe und -motor ist in die Verbindungsleitung ein Sicherheitsventil (als Überlastsicherung) eingebaut.
offener Kreislauf
   
Geschlossene Kreisläufe
Bei dieser Kreislaufart wird das verbrauchte Öl durch die Hydropumpe angesaugt, und ohne das es durch den Ölbehälter fließt wieder in den Hydromotor gedrückt. Hierbei sorgt das in die Saugleitung eingebaute Rückschlagventil dafür, daß der vom Hydromotor ausgestoßene Ölstrom nicht in den Ölbehälter zurückfließen kann. Der Ölbehälter dient also nur:
a) zur Auffüllung der Anlage
b) zum Ausgleichen der Differenz (wenn Arbeitszylinder als Hydromotore angewendet werden), die zwischen dem in dem einen Zylinderraum hineingedrückten und dem aus dem anderen Zylinderraum verdrängten Ölvolumen besteht. Zur Überlastsicherung ist in den Kreislauf ein Sicherheitsventil angeordnet.
geschlossener Kreislauf
Quelle: Vogel Fachbuch - Thomas Krist "Hydraulik Fluidtechnik", 8. Ausgabe  
 
 
 
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